Fachtag "Menschen mit internationaler Geschichte in NRW – HIV Prävention und Empowerment" am 10. September 2022 im Haus der Technik in Essen.

Dies ist eine herzliche Einladung zum Fachtag "Menschen mit internationaler Geschichte in NRW – HIV Prävention und Empowerment" am 10. September 2022 im Haus der Technik in Essen. Ziele des Fachtags sind: Sichtbarkeit, Erfahrungsaustausch, Empowerment, Strategien für Lösungen, Standortbeschreibungen, Vernetzung, Verabredungen, politische Appelle, Ergebnisse und Selbsthilfeförderung.

MiSSA NRW ist ein Netzwerk von und für Menschen aus Subsahara Afrika, die sich mit Förderung von Gesundheit und HIV-Prävention beschäftigen. Die Aidshilfe NRW und ihre Partner*innen helfen dabei. Vernetzung, Austausch und Hilfe sind am wichtigsten. Gesundheit ist ein Menschenrecht und wir wollen mit diesem Fachtag helfen, Zugänge zu verbessern und Barrieren zu senken.

Gemeinsam mit dem Netzwerk PRADI NRW (Prävention, Antidiskriminierungsarbeit, Integration) laden wir herzlich ein. Der Fachtag richtet sich an die MiSSA und PRADI-Communities und Netzwerke, an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Aidshilfen, Migrations-Selbsthilfe-Organisationen und an Menschen aus Politik, Verwaltung und Versorgungsstrukturen. 

Die Teilnahme und Verpflegung sind kostenlos. Reisekosten können erstattet werden.

Besonders in der Corona-Pandemie sind in den zuständigen Versorgungsstrukturen überdurchschnittlich häufig Menschen mit HIV und anderen schwerwiegenden, teils lebensbedrohlichen Erkrankungen aufgetaucht, die keine oder unklare Krankenversicherungen haben. Viele davon sind MiSSA.  In diesem Workshop wollen wir einen Überblick über die Situation und die bisherigen Möglichkeiten geben. Menschen ohne Krankenversicherung müssen schneller den Zugang zu ärztlicher und medikamentöser Versorgung sowie eine konstantere psychosoziale Begleitung erhalten können.

Teilnehmer*innen:
Katharina Janik, Aidshilfe Bonn
Johannes Schwerdt, Anonymer Krankenschein Bonn
Pierre Mayamba, Aidshilfe Essen
Fabiaola Oliveira, Gesundheitsamt Köln(angefragt)

Moderation:
Stephan Gellrich, Aidshilfe NRW

In diesem Workshop werden wir Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit einer Migrationsgeschichte, die mit HIV leben oder LSBTIQ+ Personen sind besprechen.  Unser Schwerpunkt ist die Verbesserung des Umgangs mit Diskriminierung und des Kampfs dagegen sowohl durch die diskriminierten Personenkreise als auch durch die Aidshilfe als Interessenvertreter.   

Teilnehmer*innen:
Alphonsine Kayinamura, MiSSA, Aidshilfe Bonn
Dr. Amit Marcus, PRADI, Aidshilfe Düsseldorf
Khaled Dawoud, ein geflüchteter Mann

Moderation:
Jana Kawina, MiSSA Remscheid

Die zielgruppenspezifische Prävention von, für und mit Menschen mit Migrationsgeschichte hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und es gibt positive Entwicklungen. Gleichzeitig scheinen aber auch einige Barrieren wieder an Raum zu gewinnen. In diesem interaktiven und partizipativen Workshop werden sich die Teilnehmenden gemeinsam aber auch mit unterschiedlichen Perspektiven einen Überblick über einige aktuellen Ansätze verschaffen. Es soll auch einen Blick in die Zukunft geben und gerne auch Empfehlungen entwickelt werden.

Teilnehmer*innen:
Fachleute, Multiplikator*innen und Key-Persons aus den Communities

Moderation:
Rufin Kendall, Aidshilfe Düsseldorf

Wir wollen gemeinsam in den Erfahrungsaustausch gehen:  Wer kennt es nicht; Geheimnisse, Scham bzw. Schuldgefühle gegenüber anderen Menschen zu haben. Doch gerade im Kontext Familie kann es oft für Menschen der LSBTIQ-Community mit Migrationsgeschichte auf Grund von Kultur und Glauben zu großen Schwierigkeiten führen. So kann ein offen gelebtes queeres Leben auf Hürden und Ablehnung innerhalb der Familie und im öffentlichen Raum führen.
Gemeinsam wollen wir wichtige Aspekte offen ansprechen und gemeinsam Lösungsstrategien finden und im Sinne des Empowerments für Betroffene und Familie Wege des Umgangs finden.

Teilnehmer*innen:
Lina Kabangu, Essen
Dr. Esther Mujawayo Keiner
N. N.

Moderation:
Juan Maddocks

10. September 2022 von 10.00 bis 17.00 Uhr im Haus der Technik in Essen
Sprache: deutsch

10.00 bis 10.30 Uhr
Begrüßung und kurze Einführung
Patrick Orth und Yvette Djuidjie Kamgne
Ziele des Fachtags: Sichtbarkeit, Erfahrungsaustausch, Empowerment, Strategien zu Lösungen, Standortbeschreibungen, Vernetzung, Verabredungen, politische Appelle,  Ergebniss und Selbsthilfeförderung

10.30 bis 12.30 Uhr
Workshop 1: Menschen ohne  oder mit unklarer Krankenversicherung
Workshop 2: Diskriminierung? No thx! – fight stigma!

12.30 bis 13.30 Uhr
Pause und Mittagessen

13.30 bis 15.30 Uhr
Workshop 3: Prävention von, für und mit Menschen mit Migrationsgeschichte
Workshop 4: Love matters - Family matters too – Umgang mit Geheimnissen/ Scham- und Schuldgefühlen

15.30 bis 16.00 Uhr
Pause

16.00 bis 17.00 Uhr
Highlights aus den Workshops, Sammlung Essentielles für Appell
Verabschiedung